Bundesgerichtshof, Urteil vom 21. Oktober 2025 - XI ZR 133/24

Terviktekst xi zr 133-24 - 149,9K PDF-dokument, avaneb uuel vahekaardil
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Pressiteate / kokkuvõtte number -
Pressiteate terviktekst -
ECLI number ECLI:DE:BGH:2025:211025UXIZR133.24.0
ELI number -
Lahendi algkeel allemand
Dokumendi kuupäev 21/10/2025
Lahendi teinud kohus Bundesgerichtshof (DE)
Valdkond
  • Tarbijakaitse
EUROVOCi valdkond
  • tarbijaõigus
Riigisisese õiguse säte

Bürgerliches Gesetzbuch: §§ 242, 492 Abs. 2, 494 Abs. 3, 494 Abs. 7; Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche: Artikel 247 § 8 Abs. 1 Satz 1, 247 § 9 Abs. 1 Satz 1; Preisangabenverordnung: §§ 6 Abs. 4, Abs. 5, Einzelanlage Nr. 2 Buchstabe j

Viidatud liidu õiguse säte -
Rahvusvahelise õiguse säte

Pflichtangaben bei Abschluss eines Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrages; Rechtsmissbräuchliche Ausübung des Widerrufsrechts - 1. Eine vom Darlehensgeber beim Abschluss eines Verbraucherdarlehensvertrags verlangte Sicherungszweckvereinbarung hat keine Leistung des Darlehensgebers oder eines Dritten im Sinne von Art. 247 § 8 Abs. 1 Satz 1 EGBGB in der bis zum 20. März 2016 geltenden Fassung zum Gegenstand. 2. Bei Verbraucherdarlehensverträgen, bei denen die Sollzinsbindung vor der für die Rückzahlung bestimmten Zeit endet und nicht feststeht, ob nach deren Ende ein neuer, veränderlicher Sollzinssatz vereinbart wird, der regelmäßig nach einem vereinbarten Index oder Referenzzinssatz angepasst wird, kann der Darlehensgeber auch bei einem bereits vor dem 1. Januar 2013 erfolgten Vertragsabschluss der Berechnung des effektiven Jahreszinses für die gesamte Vertragslaufzeit den anfänglichen Sollzinssatz zugrunde legen. 3. Ein vom Darlehensgeber beim Abschluss eines vor dem 21. März 2016 abgeschlossenen Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrags zu niedrig angegebener Effektivzinssatz hindert das Anlaufen der Widerrufsfrist.

Kirjeldus -